Gehaltssperre für Sexist im EU-Parlament

EU Europa Nachrichten

Einen Monat lang muss Janusz Korwin-Mikke wegen seiner frauenfeindlichen Kommentare auf sein EU-Gehalt verzichten. [European-Parliament]

Polens EU-Abgeordneter Janusz Korwin-Mikke bekommt wegen seiner sexistischen Äußerungen im EU-Parlament einen Monat lang kein Gehalt. EURACTIV Spanien berichtet.

Das EU-Parlament verhängte am heutigen Dienstag eine 30-tägige Gehaltssperre gegen sein polnisches Mitglied Janusz Korwin-Mikke.

Korwin-Mikke hatte im Rahmen einer Debatte über das Lohngefälle zwischen Mann und Frau argumentiert: „Natürlich müssen Frauen weniger verdienen als Männer, denn Frauen sind schwächer, kleiner und weniger intelligent.“

Sexismus im EU-Parlament – Brüssel scheinbar machtlos

„Frauen sind schwächer, kleiner und weniger intelligent“, findet Polens EU-Abgeordneter Janusz Korwin-Mikke. Der Vizepräsident des EU-Parlaments fordert eine „maximale Bestrafung“ für die sexistischen Äußerungen im Plenarsaal. EURACTIV Spanien berichtet.

Durch den Gehaltsentzug entsteht ihm ein Schaden von 300 Euro am Tag beziehungsweise 9.000 Euro im Monat. Darüber hinaus darf er in diesem Zeitraum nicht an parlamentarischen Aktivitäten teilnehmen. Nur abstimmen dürfe er noch für zehn Tage, verkündete Parlamentspräsident Antionio Tajani.

Subscribe to our newsletters

Subscribe